Der erste Late Humanity Salon

Am 15.03 fand die Premiere des Late Humanity Salons statt, den Frederik Fischer und ich ins Leben gerufen haben, um jenseits von Technik-Hype und Schwarzmalerei nach solidarischen Zukunftsentwürfen zu suchen. Umgesetzt haben wir den Abend mit SZ Dossier.

Unser erster Gast war der Journalist Mario Sixtus. Er hat mit „KI – der Tod des Internets“ im vergangenen Jahr für arte eine viel beachtete Dokumentation über den Einfluss von KI auf das Internet produziert. Abgerundet hat Matthias Punz von SZ Dossier den Abend mit einer Diskussion darüber, was von der Information übrigbleibt, wenn KI-Slop die Nachrichten- und Netzwelt umpflügt- mit: Alessandro Alviani, Lead Generative AI, Süddeutsche Zeitung Digitale Medien, und Elisabeth Gamperl, New Products Managerin, Deutsche Presse Agentur.

Unser Ziel beim Salon soll in Zukunft konstruktiv sein: Wir wollen nicht bei der Problemanalyse stehen bleiben, sondern gemeinsam Antworten auf die Frage finden: „Und wie kommen wir jetzt raus aus dem Schlamassel?“.

Wir möchten Menschen in den Mittelpunkt stellen, die über Dokumentationen, Bücher oder Podcasts einen Beitrag dazu leisten.

Wir bringen Menschen aus unterschiedlichen Netzwerken vertrauensvoll zusammen- und in den Austausch, wo nur der zwangslose Zwang des besseren Arguments zählt, hierarchiefrei und offen. Diese Anliegen einen Tag nach dem Tod von Habersmas vorzubringen, war ein feierlicher Moment für uns beide.

Vor allem aber wollen wir mit dem Late Humanity Salon einen Raum schaffen, den wir selbst vermissen. Einen Raum zum kollektiven Wunden-Lecken und anschließendem „In-die-Hände-spucken“. Denn auch wenn es immer wieder so wirkt: die Zukunft ist nicht bereits geschrieben. Sie ist so offen, wie wir es zulassen.

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